Dienstag, 18. Oktober 2011

C. elegans - Caenorhabditis elegans

http://de.wikipedia.org/wiki/Caenorhabditis_elegans

Der adulte Wurm ist nur etwa einen Millimeter lang und hat einen Durchmesser von 65 µm.

C. elegans lebt normalerweise im Boden gemäßigter Klimazonen, das Temperaturoptimum liegt zwischen > +4 °C und < +30 °C. Dort ernährt der Wurm sich von Bakterien, die totes organisches Material abbauen.

C. elegans ist ein Zwitter (Konsekutivzwitter: der Hermaphrodit bildet zuerst Spermien, dann Oozyten), der sich durch Selbstbefruchtung fortpflanzen kann. Neben den Hermaphroditen existieren auch Männchen, die mit einem Hermaphroditen kopulieren und so sexuell (siehe auch: genetische Variation) neuen Nachwuchs produzieren können. Außerdem besitzt der Fadenwurm ein Nervensystem, dessen Nervenzellen im Nervenring (circumpharyngeal) und ventral an der Bauchseite gelegen sind und aus exakt 302 Nervenzellen besteht. Ausschlaggebend für die Forschung ist das Phänomen der Zellkonstanz (Eutelie): Jeder adulte Hermaphrodit besitzt immer genau 959, jedes adulte Männchen genau 1031 somatische Zellkerne.


Caenorhabditis elegans war 1998 der erste vollständig sequenzierte Vielzeller (Metazoon) überhaupt. Die sechs Chromosomen und das Genom des Mitochondriums enthalten zusammen 100.281.426 Basenpaare und 23.217 Gene.
2003 wurde auch das Erbgut der nahe verwandten Art Caenorhabditis briggsae vollständig entschlüsselt, um Vergleichsmöglichkeiten nahe verwandter Arten zu schaffen.

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