http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1066187
Ausschnitt aus dem Kortex
Dargestellt ist der Kortex auf verschiedenen Zoomstufen und teils gefärbt wie er im Elektronenmikroskop erscheint. Im dichten Gewebe zwischen den Nervenzellen (Neuropil) gibt es kaum Freiräume, entsprechend schwer fällt es Forschern den Überblick zu behalten, wenn es an das Nachverfolgen von Nervenzellverbindungen über mehrere Schnitte hinweg geht.
Bock et al. / Nature
Bilderkennungsalgorithmen, die auch die verschiedenen Neuronen- und Synapsentypen identifizieren können, sind bereits in der Entwicklung. Neuartige genetische Färbemethoden, wie die Brainbow-Technik, können sie dabei unterstützen: Dabei werden eine Handvoll genetisch kodierter Fluoreszenzmarker ins Genom eines Versuchstier injiziert. Bei der Ausdifferenzierung der Zellen erhält jeder Typ seine eigene Mischung der Basisfarben, die sich dadurch in den Präparaten als individueller Farbton niederschlägt.
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