http://de.wikipedia.org/wiki/Magnetresonanztomographie
ist ein bildgebendes Verfahren, das vor allem in der medizinischen Diagnostik zur Darstellung von Struktur und Funktion der Gewebe und Organe im Körper eingesetzt wird. Es basiert physikalisch auf den Prinzipien der Kernspinresonanz und wird daher auch als Kernspintomographie bezeichnet (umgangssprachlich gelegentlich zu Kernspin verkürzt). Die ebenfalls zu findende Abkürzung MRI stammt von der englischen Bezeichnung Magnetic Resonance Imaging.
MRT-Gerät (Philips Achieva 3.0 T)
Zahlreiche spezielle MRT-Verfahren wurden entwickelt, um außer Lage und Form der Organe auch Informationen über ihre Mikrostruktur und Funktion (besonders ihre Durchblutung) darzustellen. Zu diesen speziellen Verfahren gehören zum Beispiel die Echtzeit-MRT zur filmischen Darstellung bewegter Gelenke oder Organe (z.B. Herz), die Magnetresonanzangiographie (MRA) zur Darstellung der Gefäße, die funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT oder fMRI) des Gehirns, die Perfusions-MRT zur Untersuchung der Gewebedurchblutung, die Diffusions- bzw. Diffusions-Tensor-Bildgebung (DTI) für eine virtuelle Rekonstruktion von Nervenfaserverbindungen sowie die MR-Elastographie.
Sagittale MRT-Aufnahme eines menschlichen Kopfes
Neue, schnellere Aufnahmeverfahren ermöglichen das Scannen einzelner Schnittbilder in Bruchteilen einer Sekunde und liefern auf diese Weise eine wirkliche Echtzeit-MRT, die die bisherigen Versuche in Anlehnung an die konventionelle Fluoroskopie ersetzen. Somit können beispielsweise Bewegungen von Organen dargestellt oder die Position medizinischer Instrumente während eines Eingriffs überwacht werden (interventionelle Radiologie).
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